Die Vorwärtssportler schlugen sich bei der Landesmeisterschaft der Masters in der Leichtathletikhalle im Sportforum Chemnitz hervorragend. An der Spitze stand wieder einmal Matti Herrmann, der in der M40 ein Mammutprogramm absolvierte. Nach dem Einspringen des Stabhochsprungs ging er zum Sprint über 60m, den er mit der tollen Zeit von 7,43s beendete. Anschließend ging er zum Weitsprung, bei dem ihm drei Versuche reichen mussten, weil dann der Stabhochsprung in seine Sprunghöhen kam. Doch mit seiner Weite von 6,69m war er sehr zufrieden. Ohne Fehlversuch kam er im Stabhochsprung bis 4,20m, scheiterte dann erst bei 4,31m. Der Hochsprung lief dann nicht so, wie es Matti gern gehabt hätte. Er musste sich mit übersprungenen 1,73m zufrieden geben, aber auch das reichte souverän für Gold. Und dann kam es Schlag auf Schlag. Die Startzeit des Hürdensprints verzögerte sich etwas. So hatte er nach seinem schnellen Lauf, bei dem er die Ziellinie nach 8,79s passierte, sehr wenig Erholungszeit, bevor er an den Start des 400m-Laufes ging. Diesen Lauf gewann er in 55,16s. Und dann ging es gleich an den Start der Staffel. Dort holte er mit der Startgemeinschaft LAC Vorwärts sein siebentes Gold des Tages.

Seine Staffelkollegen sicherten sich mit einer Zeit von 1:40,51min die Norm für die Deutsche Meisterschaften im März in Düsseldorf. Zu diesen Staffelleuten zählt auch der Vorwärtsathlet Roberto Sobotka, der seine gute Verfassung bereits im 60m-Sprint zeigte. Für diese Strecke brauchte er 7,92s und wurde dafür mit Bronze belohnt. Silber schaffte er im Lauf über 200m, als er nach tollen 25,56s über die Ziellinie lief.

Bianka Herrmann ging nach dem Einspringen beim Stabhochsprung zunächst zum Kugelstoß der W45, den sie unangefochten mit einer Weite von 10,73m gewann. Dann hieß es schnell Schuhe umziehen und zum Sprint gehen. Die 60m absolvierte sie als Zweite nach 8,63s. Für den Lauf musste sie ihre Anfangshöhe beim Stabhochsprung noch einmal nach oben korrigieren. Doch der Einstieg gelang ihr auch bei der größeren Höhe problemlos. Sie gewann mit übersprungenen 3,00m, erst am deutschen Rekord von 3,13m scheiterte sie. Die vierte Medaille errang sie im Weitsprung, wo sie mit 4,88m Silber erkämpfte.

Petra Herrmann ging in der W65 an den Start. Im Stabhochsprung schaffte sie nur 2,40m, damit war sie nicht zufrieden. Auch mit ihren Sprüngen im Hochsprung haderte sie etwas, obwohl ihr Ergebnis von 1,29m gar nicht so schlecht war. Im Weitsprung zeigte sie einen stabilen Wettkampf, wurde jedoch von der Konkurrenz arg gefordert. Schließlich gewann sie mit einer Weite von 4,20m. Die vierte Goldmedaille schaffte sie über 60m Hürden, als sie nach 11,36m das Ziel erreichte.

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