Sehr erfolgreich startete die kleine Delegation unseres Vereins bei der Hallen-EM der Masters im polnischen Torun.

Matti Herrmann ging am ersten Tag im Hochsprung der M40 an den Start. Nach den Vorleistungen war etwa mit Platz fünf zu rechnen. Dann zeigte er sich aber in einer Top-Form und schaffte 1,85m. Leider erst im dritten Versuch, der Sieger bezwang diese Höhe schon einen Versuch eher. Trotzdem konnte er sich über Silber freuen.

Im Fünfkampf erreichte er 3849 Punkte und gewann mit über 300 Punkten Vorsprung. Vier der fünf Disziplinen konnte er für sich entscheiden.

Gute Nerven zeigte er über 60m Hürden. Im Vorlauf schaffte er 8,72s, drei weitere Kontrahenten hielten sich im ähnlichen Bereich auf. Nach einem Fehlstart, den man international bei den Masters fabrizieren darf, war er auch dem Finale als Erster an der ersten Hürden und konnte diesen Vorsprung ins Ziel retten. Seine Zeit von 8,58s spricht für ihn.

Im Weitsprung und Stabhochsprung musste er sich mit 6,45m bzw. 4,25m jeweils mit dem vierten Platz begnügen.

Europameister wurde auch seine Mutter Petra in der W65, und zwar erwartet im Dreisprung, wo sie mit 9,36m einen großen Vorsprung hatte. Überraschend holte sie sich auch den Titel im Stabhochsprung mit dem Deutschen Rekord von 2,62m.

Unzufrieden war sie dagegen mit ihrem Weitsprung, den sie mit lediglich 3,96m als Zweite beendete.

Das dritte Gold gab es für sie mit der Nationalstaffel über 4x200m, die souverän gewann und lediglich zwei Zehntel am Europarekord vorbeischrammte.

Dritter im Bunde war Lutz Herrmann. Er ging in der M65 im Stabhochsprung an den Start. Nach übersprungenen 3,20m wollte er zu sehr nach oben und zu wenig nach vorn. Dabei landete er mit einem Fuß im Einstichkasten und prellte ihn sich. Somit war der Wettkampf für ihn mit dem fünften Platz beendet.

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